Beitrag für das Eberswalder Amtsblatt, 11/2017

Liebe Eberswalderinnen und Eberswalder,

in den letzten Jahren haben sich die Stadtverordneten immer wieder mit der vielleicht größten Frage dieser Wahlperiode, der Frage nach der Zukunft des Finowkanals, eingehend und kontrovers beschäftigt. In diesem Monat steht nun die erste richtungsweisende Entscheidung an. Auf der Tagesordnung steht die Absichtserklärung der Stadt Eberswalde bzgl. der angestrebten kommunalen Beteiligung am Schleusenbetrieb innerhalb der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal. Diese Absichtserklärung stellt zwar noch keine rechtlich verbindliche Übernahme der Schleusen dar, ist aus unserer Sicht jedoch eine Grundsatzentscheidung, die man später nur schwer wird revidieren können. Die FDP-Fraktion wird daher versuchen, bei ihrer schwierigen Entscheidung alle Aspekte umfassend zu würdigen. Dabei steht für uns fest, dass die Schiffbarkeit des Finowkanals auch in Zukunft erhalten werden muss. Das kann jedoch nicht in alleiniger Verantwortung der Anrainerkommunen erreicht werden, sondern ein dauerhaftes und substanzielles Engagement des Bundes (ggf. auch des Landes Brandenburg) ist hier unabdingbar!

Götz Trieloff, Fraktionsvorsitzender

Beitrag für das Eberswalder Amtsblatt, 10/2017

Liebe Eberswalderinnen und Eberswalder,

die Sanierung und Entwicklung der Waldsportanlage zwischen Finow und Brandenburgischem Viertel hat eine nächste Runde erreicht. Nach dem Beschluss der „Basisvariante“ im Frühjahr, haben die Stadtverodneten jüngst auch eine „Zusatzvariante“ beschlossen. Unsere Fraktion hat das Vorhaben von Anfang an unterstützt, auch in dem Wissen, dass es sehr viel Geld kosten wird. Natürlich vertrauen wir darauf, dass die Stadtverwaltung alles versuchen wird, um möglichst viele Fördergelder einzuwerben. Auf jeden Fall
ist eine Ertüchtigung der Sportstätte für den Schul-, Vereins- und Individualsport sehr wichtig und sinnvoll. Sofort danach müssen wir uns aber alle auch weiter um die anderen großen Sportanlagen der Stadt kümmern und dort sanieren und instand setzen.

Derzeit gibt es Bestrebungen, den namenlosen Platz oberhalb der Schillertreppe in Lutherplatz zu benennen. Anlehnend an die historische Namensgebung und das laufende Reformationsjahr, scheint uns dieser Vorschlag durchaus sinnvoll und begrüßenswert.

Martin Hoeck, stellv. Fraktionsvorsitzender